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 Das historische Gebäude | Umbau zum Museum Gunzenhauser

Das historische Gebäude

Chemnitz hat in den 1920er Jahren in Sachsen eine große Anzahl interessanter Bauten der Moderne hervorgebracht. Wichtigster Vertreter des Neuen Bauens in der Stadt war Fred Otto (1883-1944) - Stadtbaurat für Hochbau von 1925 bis 1944. Die bemerkenswerten städtischen Bauvorhaben dieser Zeit stammen größtenteils von seiner Hand und beeindrucken noch heute durch kluge Funktionalität und ansprechende Gestaltung.

Von 1928 bis 1930 entstand der Hauptsitz der Sparkasse am Falkeplatz, eines der ersten Hochhäuser in Chemnitz.

Historische Ansicht des Sparkassengebäudes am Falkeplatz
Historische Ansicht des Sparkassengebäudes am Falkeplatz
Tagesbelichtete Kassenhalle
Tagesbelichtete Kassenhalle

Die architektonische Sprache ist einfach und klar definiert. Auf alles Schmückende wird bewusst verzichtet. Die Wirkung des Baus basiert auf den ausgewogenen Proportionen und der klaren Gliederung der aus edlem Naturstein geschichteten Baukörper. Für die Fassaden des Gebäudes verwendet Otto hellen, beigefarbenen Travertin. Dieses Material erfüllt die gestalterischen Ansprüche einer homogenen Fassadenoberfläche und ist zudem ein ästhetisch anspruchsvolles "Gewand" des neuen Bankgebäudes. Auch die aufgelockerte Gliederung der Baukörper und die durchdachte Anordnung und minimal variierte Form der Fenster tragen dazu bei, dass trotz klarer Kubatur und sachlicher Formensprache keine Monotonie entsteht.

Ästhetisches wie wirtschaftliches Zentrum des Gebäudes war die durch ein Glasdach belichtete Kassenhalle. Im ersten Geschoss befanden sich die Verwaltungsräume und das repräsentative Sitzungszimmer.

© Kunstsammlungen Chemnitz 2017