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Karl Schmidt-Rottluff. Gemälde und Skulpturen

Karl Schmidt-Rottluff. Gemälde und Skulpturen

 

 

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In den Kunstsammlungen Chemnitz werden als eigener Bestand und in Form von Dauerleihgaben insgesamt etwa 500 Werke Karl Schmidt-Rottluffs bewahrt. In der Ausstellung sind 47 Gemälde und zwei Skulpturen des Künstlers zu sehen.

Schmidt-Rottluff war Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke (1905–1913) und gehört zu den bedeutendsten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sein bildnerisches Werk wird stilistisch dem deutschen Expressionismus zugeordnet, zu dessen Pionieren er zählt. Sein umfangreiches Œuvre entstand in einem mehr als sieben Jahrzehnte andauernden Schaffensprozess. Die Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff bilden heute das Kernstück der Kunstsammlungen Chemnitz. Das Spektrum der Gemäldesammlung repräsentiert alle Schaffensperioden des Künstlers: von frühen Ölskizzen aus seiner Gymnasialzeit über exemplarische Gemälde aus den Brücke-Jahren und die großen Landschaften der 1920er- und 1930er-Jahre bis hin zum reifen malerischen Spätwerk bis 1963. Der in seinem Umfang nahezu einmalige grafische Bestand umfasst 134 Aquarelle und Zeichnungen, 234 Druckgrafiken – darunter 129 Holzschnitte, 53 Lithografien und 39 Radierungen – sowie 21 Druckstöcke.

Als frühestes Zeugnis künstlerischer Auseinandersetzung Schmidt-Rottluffs bewahren die Kunstsammlungen Chemnitz eine Baumstudie von 1899, die er – so auf dem Blatt vermerkt – streng nach der Natur zeichnete. Karl Schmidt besuchte zu dieser Zeit das Königliche Gymnasium zu Chemnitz (heute Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium). Über 70 Jahre liegen zwischen dieser Naturstudie und den am spätesten datierten abstrakten Farbkreidezeichnungen im Bestand der Kunstsammlungen Chemnitz von 1970. In jener Zeit schuf Karl Schmidt-Rottluff in Berlin die letzten künstlerischen Arbeiten vor seinem Tod 1976.

© Kunstsammlungen Chemnitz 2017