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MALEREI DER ROMANTIK

MALEREI DER ROMANTIK

 

 

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Die Kunstsammlungen Chemnitz verfügen über einen Bestand von mehreren
hundert Gemälden, die dem Genre der Romantik zugeordnet werden können.
Nach umfangreichen Baumaßnahmen ist nun eine dauerhafte Präsentation aus
diesem wunderbaren Fundus möglich. In der Ausstellung werden rund fünfzig
Gemälde vorgestellt. Neben einer beeindruckenden Sammlung von unterschied-
lichen Porträtdarstellungen aus der Zeit von 1770 bis 1874 sind Landschafts-
darstellungen und Stillleben zu sehen. Bei den Landschaften sind italienische
und deutsche, hier vor allem sächsische Motive für diese Ausstellung ausgewählt.

Namhafte Künstler verleihen der Neueröffnung einen würdigen Rahmen. Neben
Caspar David Friedrich, Johan Clausen Dahl oder Carl Gustav Carus sind unter
anderem auch Anton Graff, Johann Christian Klengel, Ferdinand von Rayski,
Julius Schnorr von Carolsfeld und Ludwig Richter vertreten.

Die Geschichte der Sammlung der Gemälde der Deutschen Romantik reicht
zurück bis in das Jahr 1860. Zahlreiche Künstler, Kunstfreunde und bedeutende
Persönlichkeiten der Stadt Chemnitz haben diese Sammlung mit Schenkungen
von Werken oder finanziellen Unterstützungen zur Erwerbung von Gemälden
bereichert. Von großer Bedeutung war die Eröffnung des König-Albert-Museum
am Theaterplatz im Jahr 1909, in dem die bis dahin stark gewachsene Kollektion
nun einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden konnte. Mit der
Gründung der Städtischen Kunstsammlung wurde diese Sammlung ab 1920
stetig um wichtige Werke ergänzt. Den Sammlungsschwerpunkt bildete dabei
die Malerei der Dresden Romantik, die Künstlerkreise um Caspar David Friedrich
und Ludwig Richter. Ein Höhepunkt war die Ersteigerung des „Segelschiffes“
von Caspar David Friedrich 1930 im Auktionshaus Graupe in Berlin. 1937 folgten
u. a. die Gemälde „Küste nahe Castellamare im Morgendunst von Johann Christian
Dahl und 1938 die „Ziegenhirtin im Tal von Amalfi“ von Ludwig Richter.

Leider müssen auch in der Sammlung der Malerei der Romantik kriegsbedingte
Verluste beklagt werden. Diesen Entbehrungen folgten dank vielfältiger Unter-
stützungen zahlreiche neue Erwerbungen. Im Jahr 1977 durften die Kunst-
sammlungen Chemnitz eine besonders umfangreiche Schenkung entgegennehmen.
Herr Dr. Helmut Brückner hinterließ dem Museum ein Konvolut von
zweiundachtzig Gemälden vorwiegend sächsischer Künstler des 19. Jahrhunderts.

Mit der Präsentation „Malerei der Romantik“ bieten die Kunstsammlungen
Chemnitz in einem neu geschaffenen Ausstellungssaal einen repräsentativen
Überblick über das Sammlungsspektrum der Malerei des 18. und 19. Jahrhunderts
in den Kunstsammlungen Chemnitz.

© Kunstsammlungen Chemnitz 2017